20 Euro Gold Coin German Forest
Six trees in gold.


From 2010 to 2015, the Federal Republic of Germany issued a 20‑euro gold coin every year, each with the leaf or twig of a different tree.
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The 20-euro gold coin of the Federal Republic of Germany is a great success. Six editions of the Deutsche Wälder coin (gold euro) were issued between 2009 and 2015, each featuring a tree species on the coin's reverse. The gold coins have since risen significantly in value and still hold great potential for collectors of rare coins. Thanks to guaranteed German quality, the Deutsche Wälder coin is internationally renowned.
1/8 oz Gold 20 Euro - Deutscher Wald (Beech 2011)
1/8 oz Gold 20 Euro - Deutscher Wald (Linde 2015)
1/8 oz Gold 20 Euro - Deutscher Wald (Oak 2010)
1/8 oz Gold 20 Euro - German Forest (Pine 2013)
1/8 oz Gold 20 Euro - German Forest (Chestnut 2014)
From oak to linden
A herbarium in gold.
Each coin bears a single leaf or twig. Arched across the top is the series name, “German Forest”, and at the bottom the name of the tree.

Oak
2010
Design: Heinz Hoyer
The Federal Republic’s first 20‑euro gold coin. Its leaf is familiar from small change: the German 1‑, 2‑ and 5‑cent coins show an oak twig.

Beech
2011
Design: Frantisek Chochola
Without human intervention, the common beech would be the dominant tree on two thirds of Germany’s land area. Two days after the coin was issued, UNESCO added five ancient beech forests in Germany to its World Heritage List.

Spruce
2012
Design: Frantisek Chochola
When the coin was issued in 2012, the spruce was the most common tree in Germany’s forests. Storms, drought and bark beetles have since cost it a great deal of ground, and today it is in second place.

Pine
2013
Design: Frantisek Chochola
Today the most common tree in Germany’s forests, at home above all in the lowlands from Lower Saxony to Brandenburg. The coin was unveiled in Bad Freienwalde in Brandenburg.

Chestnut
2014
Design: Heinz Hoyer
The leaf with seven fingers belongs to the horse chestnut, which originally comes from the Balkans. Brewers liked to plant it on top of their beer cellars because its large leaves kept the ground above shady and cool.

Linden
2015
Design: Frantisek Chochola
With it, the series came to an end. In the Middle Ages, justice was administered under court lindens, and linden wood is so easy to work that woodcarvers value it.
All six: 1/8 oz of fine gold (3.89 g, 999.9), 17.5 mm, brilliant uncirculated. Each year’s coin was struck in equal numbers in Berlin, Munich, Stuttgart, Karlsruhe and Hamburg, recognisable by the mint mark A, D, F, G or J.
The main tree species
Four of the six coin trees shape Germany’s forests.
Just under a third of Germany is forest. Pine, spruce, beech and oak together make up just over 70 per cent of it.
- Pine: 21.8%
- Spruce: 20.9%
- Beech: 16.6%
- Oak: 11.5%
Where the word comes from
Silver needed the forest.
The “Sylvicultura oeconomica” by Hans Carl von Carlowitz, head of the Saxon mining authority in Freiberg, appeared in 1713. It is regarded as the first comprehensive work on forestry.
Mines and smelters in the Ore Mountains, including the silver mines around Freiberg, consumed so much wood that it grew scarce. Carlowitz therefore called for felling only as much as grows back.

“… daß es eine continuirliche beständige und nachhaltende Nutzung gebe …”
Sylvicultura oeconomica, Leipzig 1713 (“that there be a continuous, steady and sustained use”). Digitised copy: SLUB DresdenThis sentence is regarded as the birth of a term: sustainability.
The coin series also has a mission. According to the Federal Ministry of Finance, it is meant to “help awaken and strengthen feeling and understanding for the protection of our forests”.
After the forest came the birds.
From 2016 to 2021, the 20‑euro gold coin showed native birds, from the nightingale to the black woodpecker.
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Request offer nowEin einzelnes Eichenblatt, ein Fichtenzweig, das herzförmige Blatt der Linde – kaum eine deutsche Goldmünze erzählt so viel Heimatgefühl auf so wenig Raum wie die 20-Euro-Goldmünze „Deutscher Wald“. Zwischen 2010 und 2015 gab die Bundesrepublik Deutschland sechs Ausgaben dieser Serie heraus, jede gewidmet einer heimischen Baumart. Diese Übersicht erklärt Geschichte und Motive der Reihe, die technischen Daten der einzelnen Prägungen, die Rolle der fünf deutschen Prägestätten sowie steuerliche und praktische Fragen rund um Kauf, Lagerung und Sammlung.
Die Serie „Deutscher Wald“ im Überblick
Die Reihe markiert einen kleinen Meilenstein der deutschen Numismatik: Mit der Eiche 2010 erschien erstmals eine 20-Euro-Goldmünze der Bundesrepublik. Herausgegeben wurde sie von der damaligen Verkaufsstelle für Sammlermünzen, die heute unter dem Namen Münze Deutschland firmiert. Über sechs Jahrgänge hinweg entstand so ein geschlossenes Ensemble aus sechs Motiven – ein Sammelgebiet mit klarem Anfang und Ende, das gerade wegen seiner Abgeschlossenheit bei Sammlern beliebt ist.
Anders als reine Anlagebarren verbindet die Serie zwei Welten: Sie besteht aus reinem Feingold und folgt damit dem Goldpreis, trägt aber zugleich einen erzählerischen, sammelwürdigen Charakter. Wer sich für weitere deutsche Goldmünzen interessiert, findet in dieser Reihe einen besonders zugänglichen Einstieg. Fortgesetzt wurde die Idee ab 2016 mit der thematisch verwandten Serie Heimische Vögel, die das Konzept der 20-Euro-Goldmünze weiterführte.
Das Wichtigste in Kürze
- Sechs Ausgaben von 2010 bis 2015, je einer Baumart gewidmet
- Erste 20-Euro-Goldmünze der Bundesrepublik Deutschland
- 999,9er Feingold, 3,89 g, entspricht 1/8 Unze
- Auflage je 200.000 Stück, Gesamtauflage 1.200.000 Exemplare
- Geprägt in allen fünf staatlichen deutschen Prägestätten
Die sechs Motive und ihre Baumarten
Alle Münzen folgen einem einheitlichen Designkonzept, das den Seriencharakter unterstreicht: Die Motivseite zeigt jeweils ein einzelnes, detailreich ausgearbeitetes Blatt – bei den Nadelbäumen einen Zweig. Darüber steht der Schriftzug „DEUTSCHER WALD“, darunter der Name des dargestellten Baumes. Die übrige Fläche bleibt bewusst frei, was dem Motiv eine ruhige, fast minimalistische Wirkung verleiht. Gestaltet wurden die Motive von den Künstlern Heinz Hoyer und Frantisek Chochola.
- 2010 – Eiche: Der Auftakt der Serie, gewidmet dem symbolträchtigsten Baum Deutschlands. Ein kräftig gewölbtes Eichenblatt, das für Standhaftigkeit und Beständigkeit steht.
- 2011 – Buche: Ein fein geädertes, ovales Buchenblatt mit glattem Rand – die Buche zählt zu den häufigsten Laubbäumen der heimischen Wälder.
- 2012 – Fichte: Ein Nadelzweig mit den typischen kurzen, spitzen Nadeln. Die Fichte gilt als wirtschaftlich bedeutendster Nadelbaum Deutschlands.
- 2013 – Kiefer: Ein charakteristischer Nadelbüschel, klar strukturiert dargestellt. Die Kiefer ist besonders genügsam und weit verbreitet.
- 2014 – Kastanie: Ein großes, markant gezacktes Kastanienblatt – ein vertrautes Bild in Parks und Alleen.
- 2015 – Linde: Das herzförmige Lindenblatt mit feinen Nervenbahnen bildete den Abschluss der Reihe.
Die Kehrseite ist bei allen Ausgaben identisch gestaltet. Sie zeigt den deutschen Bundesadler, umrahmt von den zwölf Europasternen, dazu den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, die Jahreszahl, den Nennwert 20 Euro sowie das jeweilige Prägezeichen. Dieses gleichbleibende Erscheinungsbild sorgt über die gesamte Serie hinweg für einen hohen Wiedererkennungswert.
Ein Wald in Gold gegossen – sechs Blätter, sechs Jahre, eine geschlossene Geschichte deutscher Natur.
Technische Daten und die Besonderheit der 1/8-Unze
Alle sechs Ausgaben teilen dieselben physischen Eigenschaften. Sie bestehen aus 999,9er Feingold und wiegen jeweils 3,89 Gramm, was einem Feingewicht von einer 1/8 Unze entspricht. Der Durchmesser beträgt 17,5 Millimeter, die Stärke rund 1,15 Millimeter, der Münzrand ist geriffelt. Ausgegeben wurden die Münzen in Stempelglanz-Qualität.
Die Stückelung von 1/8 Unze ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Die meisten internationalen Anlagemünzen wie der Krügerrand, der Maple Leaf oder der Wiener Philharmoniker setzen auf gängige Teilstückelungen wie 1/10, 1/4 oder 1/2 Unze. Die 1/8 Unze macht die Serie „Deutscher Wald“ unverwechselbar und schafft ein handliches Format, in dem das Blattmotiv gut zur Geltung kommt. Wer eher auf klassisches Anlagegold setzt, findet mit kleinen Goldbarren eine alternative Einstiegsgröße.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Nennwert | 20 Euro |
| Material | 999,9er Feingold |
| Gewicht | 3,89 g (1/8 Unze) |
| Durchmesser | 17,5 mm |
| Stärke | ca. 1,15 mm |
| Münzrand | geriffelt |
| Prägequalität | Stempelglanz |
| Auflage je Jahrgang | 200.000 Stück |
Die fünf deutschen Prägestätten und ihre Münzzeichen
Eine Besonderheit deutscher Münzen ist die Beteiligung mehrerer Prägestätten – Deutschland ist das einzige Land der Eurozone, das seine Münzen an mehreren Standorten prägen lässt. An der Serie „Deutscher Wald“ waren alle fünf staatlichen Prägestätten beteiligt, die Gesamtauflage verteilte sich zu gleichen Teilen auf sie. Das jeweilige Münzzeichen auf der Wertseite verrät, wo eine Münze entstanden ist – ein Detail, das viele Sammler gezielt komplettieren.
- A – Staatliche Münze Berlin
- D – Bayerisches Hauptmünzamt, München
- F – Staatliche Münzen Baden-Württemberg, Standort Stuttgart
- G – Staatliche Münzen Baden-Württemberg, Standort Karlsruhe
- J – Hamburgische Münze
Für Sammler eröffnet dieses System eine zusätzliche Ebene: Wer möchte, komplettiert nicht nur die sechs Baumarten, sondern strebt sämtliche Prägezeichen an. Damit wächst eine überschaubare Sechser-Reihe schnell zu einer umfangreicheren Sammlung. Weitere Prägungen deutscher Traditionshäuser finden sich auch bei den Goldmünzen des Deutschen Kaiserreichs und in der Kategorie Goldmark.
Sammlerwert und Marktbedeutung
Die Serie genießt einen guten Ruf, weil sie zwei Anlegertypen zugleich anspricht. Einerseits folgt der Wert dem reinen Goldpreis, sodass die Münzen meist nahe am Materialwert gehandelt werden. Andererseits verleiht die abgeschlossene, rein deutsche Ausgabepolitik ihnen einen sammlerischen Reiz, der über den Goldgehalt hinausgeht. Die durchnummerierten Zertifikate der frühen Jahrgänge tragen zusätzlich zum Charme bei.
Weil jede Ausgabe auf 200.000 Exemplare begrenzt war, ist das Angebot endlich – die Serie wird nicht fortgeführt und kann daher auch nicht „verwässert“ werden. Konkrete Wertentwicklungen lassen sich naturgemäß nicht vorhersagen, und diese Übersicht stellt keine Anlageberatung dar. Wer die Serie als Baustein einer breiteren Edelmetallanlage betrachtet, kombiniert sie häufig mit Goldbarren oder international etablierten Anlageklassikern wie dem Vreneli.
Steuerliche Behandlung von Anlagegold
Für Goldmünzen gilt in Deutschland eine für Anleger attraktive Regelung. Als Anlagegold sind die Münzen der Serie „Deutscher Wald“ grundsätzlich von der Umsatzsteuer befreit. Anlagegold umfasst Goldmünzen mit einem Feingehalt von mindestens 900/1000, die nach 1800 geprägt wurden, gesetzliches Zahlungsmittel waren oder sind und deren Verkaufspreis den Goldwert nicht wesentlich übersteigt – Kriterien, die diese Serie erfüllt.
Steuerlicher Hinweis
Anlagegold ist beim Kauf in Deutschland umsatzsteuerbefreit. Wird physisches Gold länger als ein Jahr im Privatbesitz gehalten, ist ein späterer Verkauf nach aktueller Rechtslage steuerfrei. Diese Angaben ersetzen keine individuelle Steuerberatung.
Diese Kombination aus Umsatzsteuerbefreiung und möglicher Steuerfreiheit nach Ablauf der Haltefrist macht physisches Gold für viele Anleger interessant. Wer sein Gold systematisch aufbauen möchte, findet in Sparplan-Produkten eine strukturierte Herangehensweise.
Echtheit, Aufbewahrung und Pflege
Aufgrund des kleinen Formats und des hohen Wertes pro Münze lohnt sich ein sorgfältiger Umgang. Die Echtheit lässt sich anhand mehrerer Merkmale einschätzen: das exakte Gewicht von 3,89 Gramm, der Durchmesser von 17,5 Millimeter, die geriffelte Randgestaltung sowie das mitgelieferte Zertifikat mit Angaben zur Prägestätte. Seriöse Händler prüfen Edelmetalle nach standardisierten Verfahren, bevor sie in den Verkauf gehen.
Richtige Lagerung
Goldmünzen sollten möglichst berührungsarm und geschützt gelagert werden. Ideal sind einzelne Münzkapseln, die vor Kratzern und Fingerabdrücken schützen. Für eine komplette Serie bietet sich eine Münzkassette an, in der die sechs Ausgaben geordnet aufbewahrt werden – einige Sätze wurden seinerzeit sogar in einer eigens gefertigten Holzbox aus deutscher Buche geliefert.
Umgang mit den Münzen
Da Feingold ein vergleichsweise weiches Metall ist, sollten die Münzen nur am Rand und idealerweise mit Baumwollhandschuhen angefasst werden. Von einer Reinigung ist grundsätzlich abzuraten, da sie die Oberfläche beschädigen und den Sammlerwert mindern kann. Weiteres Aufbewahrungszubehör findet sich in der Kategorie Zubehör.
Für wen sich die Serie eignet
Die 20-Euro-Goldmünze „Deutscher Wald“ spricht eine breite Zielgruppe an. Für Einsteiger ist sie durch das kleine 1/8-Unzen-Format und den vergleichsweise moderaten Kapitaleinsatz ein zugänglicher Weg in physisches Gold. Für Sammler bietet sie mit sechs Motiven und fünf Prägezeichen ein reizvolles, klar begrenztes Sammelgebiet. Und wer deutsche Prägekunst und heimische Natur schätzt, findet in ihr ein Stück Gold mit emotionalem Mehrwert.
Als Ergänzung zu einem bestehenden Bestand passt die Serie gut neben klassische Goldmünzen internationaler Prägestätten. So lässt sich ein persönlicher Bestand aufbauen, der Anlageaspekt und Sammlerfreude verbindet – von etablierten Anlageklassikern bis hin zu diesem sehr deutschen Kapitel der Numismatik.
Häufig gestellte Fragen zur Goldmünze „Deutscher Wald“
Aus wie vielen Münzen besteht die Serie „Deutscher Wald“? +
Die Serie umfasst sechs Ausgaben, die zwischen 2010 und 2015 erschienen: Eiche (2010), Buche (2011), Fichte (2012), Kiefer (2013), Kastanie (2014) und Linde (2015). Jede Münze ist einer heimischen Baumart gewidmet.
Wie viel Gold enthält eine 20-Euro-Goldmünze „Deutscher Wald“? +
Jede Münze wiegt 3,89 Gramm und besteht aus 999,9er Feingold. Das entspricht einem Feingewicht von einer 1/8 Unze – eine Stückelung, die diese Serie von vielen internationalen Anlagemünzen unterscheidet.
Was bedeuten die Buchstaben A, D, F, G und J auf der Münze? +
Diese Prägezeichen geben an, in welcher der fünf staatlichen deutschen Prägestätten eine Münze hergestellt wurde: A steht für Berlin, D für München, F für Stuttgart, G für Karlsruhe und J für Hamburg. Sammler streben oft alle Prägezeichen an.
Ist die Goldmünze umsatzsteuerbefreit? +
Ja. Als Anlagegold ist die Serie in Deutschland von der Umsatzsteuer befreit, da sie die gesetzlichen Kriterien für Anlagegold erfüllt. Für die individuelle steuerliche Bewertung empfiehlt sich eine fachkundige Beratung.
Welche Serie folgte auf „Deutscher Wald“? +
Nach dem Abschluss der Waldserie im Jahr 2015 setzte die Bundesrepublik die 20-Euro-Goldmünze ab 2016 mit der Reihe „Heimische Vögel“ fort, die das gleiche Format und die naturnahe Thematik übernahm.
Wie sollte man die Münzen aufbewahren? +
Empfehlenswert sind einzelne Münzkapseln zum Schutz vor Kratzern sowie eine Münzkassette für die vollständige Serie. Die Münzen sollten nur am Rand angefasst und nicht gereinigt werden, um die Oberfläche und den Sammlerwert zu erhalten.














